Politik

Demografischer Wandel: Nachbarn helfen Nachbarn

  • Donnerstag, 30. Januar 2014

Köln – Wie bleiben alte Menschen möglichst lange fit? Was kann man tun, damit sie nicht ins Heim müssen? Die bayerische Kleinstadt Rödental hat ein Bündel an Maßnahmen ergriffen. So gründete der Hausarzt Wolfgang Hasselkus 2004 ein Seniorenfitnessstudio, das über Spenden finanziert wird. Hasselkus, zugleich Seniorenbeauftragter der Stadt, hat weitere Projekte angestoßen, in denen ehrenamtliche Helfern eine große Rolle spielen.

Im Programm „Fit für den Alltag“ kommen ehrenamtliche Helfer zweimal in der Woche zu sturzgefährdeten Hochbetagten, um mit ihnen Kraft und Gleichgewicht zu schulen. Das Projekt „Präventiver Hausbesuch“ soll bei chronisch Kranken und Hochbetagten mit wöchentlichen Besuchen helfen, Heimeinweisungen zu vermeiden. Die Ehrenamtler messen bei ihren Besuchen den Blutdruck und gehen systematisch eine Liste durch, um Veränderungen des Gesundheitszustandes abzuprüfen. Mit diesen Projekten und der ehrenamtlichen Unterstützung ist Rödental zu einer Vorzeigegemeinde in der Seniorenarbeit geworden.

Klaus Dörner, einer der Wegbereiter der Psychiatriereform, ist schon länger davon überzeugt, dass es zu einem stärkeren nachbarschaftlichen Engagement keine Alternative gibt. Im Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt spricht er über die „Helfens­bedürftigkeit“ der jungen Rentner und einen angemessenen Bürger-Profi-Mix bei der Hilfe. Er hofft auf viele Ärzte, die sich vernetzen und dem Beispiel von Wolfgang Hasselkus folgen.

Lesen Sie mehr in der Reportage „Nachbarn helfen Nachbarn“ im Deutschen Ärzteblatt.

EB

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