Deutschland hat niedrigste Geburtenrate in Europa

Luxemburg – In keinem anderen Land der Europäischen Union sind im vergangenen Jahr weniger Babys pro Einwohner auf die Welt gekommen als in Deutschland. In der Bundesrepublik erblickten 2012 lediglich 8,4 Kinder pro 1.000 Menschen das Licht der Welt, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat heute in Luxemburg mitteilte. Zu den Schlusslichtern gehören in der Union auch Portugal (8,5) sowie Griechenland und Italien (beide 9).
Spitzenreiter war hingegen Irland mit 15,7 Geburten, gefolgt von Großbritannien (12,8) und Frankreich (12,6). Der EU-Durchschnitt liegt bei 10,4 Kindern. In Deutschland lag die Sterberate mit 10,8 Menschen pro 1.000 Einwohnern im vergangenen Jahr über der Geburtenrate. Dennoch gab es laut Eurostat dank der Zuwanderung einen leichten Bevölkerungszuwachs von 0,24 Prozent auf 80,52 Millionen Menschen.
Insgesamt lebten Ende des vergangenen Jahres in den 28 EU-Staaten 505,7 Millionen Menschen, das bedeutet ein Plus binnen Jahresfrist von 0,22 Prozent.
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