Digitale kognitive Verhaltenstherapie lindert generalisierte Angststörung

Boston – Eine kognitive Verhaltenstherapie kann auch erfolgreich sein, wenn sie über ein Smartphone erfolgt. Die Software eines US-Herstellers linderte in einer randomisierten Vergleichsstudie die Symptome einer Angststörung besser als eine Psychoedukation. Die Ergebnisse wurden in JAMA Network Open (2025; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2025.48884) publiziert.
Die kognitive Verhaltenstherapie verschafft Menschen Einsichten in ihre problematischen Denkmuster und vermittelt Strategien zu deren Vermeidung. Sie gehört zu den etablierten Behandlungen von Angststörungen, die schätzungsweise 6 % der Bevölkerung wenigstens einmal im Leben entwickeln. Es gibt allerdings nur wenige Therapieplätze, weshalb die meisten Betroffenen am Ende mit Medikamenten behandelt werden.
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