Medizin

„Egal bei welchem urologischen Tumor: Eine Diagnostik mit Bildgebung, aber auch mit Biomarken ist wichtig“

  • Montag, 5. Oktober 2026
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Düsseldorf – Wie Überdiagnose und Übertherapie bei urologischen Tumoren verhindert werden könnten, berichtete Angelika Borkowetz, Universitätsmedizin Rostock, im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU). Am Beispiel des Prostatakarzinoms mit niedrigem Metastasierungs- und Sterberisiko durch eine dezidierte Diagnostik Überdiagnosen und damit eventuell auch Übertherapie vermieden werden können.

Wird ein Niedrigrisiko-Prostatakarzinom dennoch diagnostiziert, so die Urologin, ist es sinnvoll, den Betroffenen zu überwachen, nicht zuletzt um unnötige Behandlungen zu vermeiden. Auch beim Nierenzellkarzinom könnte die kurative Behandlung, meisten eine Operation, sehr kleiner Tumoren mehr Schaden als Nutzen für die Betroffenen bedeuten, zum Beispiel bei älteren und fragilen Personen. Hier könne man ebenfalls abwarten und den Tumor beobachten.

aks/mm/tb

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