„Egal bei welchem urologischen Tumor: Eine Diagnostik mit Bildgebung, aber auch mit Biomarken ist wichtig“
Düsseldorf – Wie Überdiagnose und Übertherapie bei urologischen Tumoren verhindert werden könnten, berichtete Angelika Borkowetz, Universitätsmedizin Rostock, im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU). Am Beispiel des Prostatakarzinoms mit niedrigem Metastasierungs- und Sterberisiko durch eine dezidierte Diagnostik Überdiagnosen und damit eventuell auch Übertherapie vermieden werden können.
Wird ein Niedrigrisiko-Prostatakarzinom dennoch diagnostiziert, so die Urologin, ist es sinnvoll, den Betroffenen zu überwachen, nicht zuletzt um unnötige Behandlungen zu vermeiden. Auch beim Nierenzellkarzinom könnte die kurative Behandlung, meisten eine Operation, sehr kleiner Tumoren mehr Schaden als Nutzen für die Betroffenen bedeuten, zum Beispiel bei älteren und fragilen Personen. Hier könne man ebenfalls abwarten und den Tumor beobachten.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Exklusive Inhalte lesen
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
Deutsches Ärzteblatt bei Google bevorzugen
Wenn Sie Deutsches Ärzteblatt als bevorzugte Quelle festlegen, können Inhalte von uns in Ihren Google-Ergebnissen sichtbarer erscheinen.
Jetzt bei Google bevorzugenDiskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: