„Ein Delir wird in 60 Prozent der Fälle nicht erkannt“
Düsseldorf – Ein Delir ist auch nach urologischen Eingriffen ein großes Problem. So könne nach radikalen Zystektomien bei fast einem Drittel der Patientinnen und Patienten ein Delir auftreten, erklärt Alexander Piotrowski, Klinikum Bad Hersfeld, auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU). Häufig werde es nicht oder zu spät erkannt.
Wichtig sei eine standardisierte Risikoabschätzung, die bei den Betroffenen neben Laborwerten und Narkosefähigkeit auch Aspekte wie Mobilität, Alltagssituation und eingenommene Medikamente erfasst.
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