Enddarmtumoren: Neue endoskopische Technik ermöglicht tiefere Resektion

Hamburg – Eine neue endoskopische Resektionstechnik könnte ausgewählten Patientinnen und Patienten mit verdächtigen Rektumläsionen eine Operation ersparen. Darauf deuten erste Daten einer prospektiven Registerstudie hin, die Düsseldorfer Forschende auf dem Kongress Viszeralmedizin 2026 präsentierten (Abstract-Nr. FV 33; Zeitschrift für Gastroenterologie 2026, DOI: 10.1055/s-0046-1826415).
Bei oberflächlichen kolorektalen Neoplasien kann eine endoskopische Resektion eine Operation ersetzen. Schwieriger wird die Behandlung, wenn ein Tumor tiefer in die Submukosa eingedrungen ist oder eine submukosale Fibrose vorliegt. Die endoskopische intermuskuläre Dissektion (EID) soll die endoskopische Resektion solcher Läsionen ermöglichen. Dabei erfolgt die Präparation tiefer als bei der endoskopischen Submukosadissektion (ESD).
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