EU: Länder sollen sich in Transplantationsmedizin austauschen
Brüssel – Die EU-Gesundheitsminister ermutigen die Mitgliedstaaten zu grenzüberschreitendem Austausch in Fragen der Transplantationsmedizin. Sie sollten sich aktiv an länderübergreifenden Partnerschaftsvereinbarungen beteiligen, wenn es etwa einen Mangel an nationalen Transplantationsprogrammen gäbe, erklärten die Minister am Freitag in Brüssel. Gleiches gelte, wenn ein EU-Mitgliedstaat weniger als zehn verstorbene Spender pro eine Million Einwohner habe.
Weiter solle die EU-Kommission sicherstellen, dass sich Organtransplantation in Einklang mit der EU-Richtlinie zu Prävention und Bekämpfung von Menschenhandel befinde. Die Mitgliedsländer müssten für die Umsetzung der EU-einheitlichen Sicherheits- und Qualitätsstandards bei Organtransplantation sorgen.
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