Europäische Gesundheitsbehörde und Weltgesundheitsorganisation vertiefen Zusammenarbeit

Stockholm – Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (European Centre for Disease Prevention and Control, ECDC) und das Regionalbüro für Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO/Europa) wollen künftig enger zusammenarbeiten.
Eine entsprechende Vereinbarung haben ECDC-Direktorin Pamela Rendi-Wagner und der Regionaldirektor des WHO-Regionalbüros für Europa, Hans Kluge, unterzeichnet.
„Jetzt ist es an der Zeit, neue Effizienzsteigerungen in unserer Zusammenarbeit zu finden, Doppelarbeit zu vermeiden und den Mitgliedstaaten in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen und Reformen einen echten Mehrwert zu bieten“, sagte Rendi-Wagner.
Bei der Zusammenarbeit mit der WHO soll es unter anderem um die Themen Vorsorge, Epidemieüberwachung, Antibiotikaresistenz und Krankheitssurveillance gehen. Wichtig ist laut den Partnern auch, technische Systeme aufeinander abzustimmen und Kommunikationskanäle abzugleichen.
„Diese Themen sind von entscheidender Bedeutung für die Fähigkeit Europas, das Vertrauen in die öffentliche Gesundheit zu stärken und eine zeitnahe Reaktion auf künftige Gesundheitsnotfälle zu gewährleisten“, hieß es aus dem ECDC.
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