Experten sollen Regierung Vorschläge für ethischen Umgang mit Daten machen

Berlin – Mit den ethischen Herausforderungen von Datenverarbeitung und innovativen Technologien befasst sich seit gestern ein neues Beratungsgremium der Bundesregierung. Die Datenethikkommission kam zu ihrer ersten Sitzung in Berlin zusammen, wie das Bundesinnenministerium mitteilte.
Sie soll demnach binnen eines Jahres „ethische Leitlinien für Datenpolitik, den Umgang mit Algorithmen, künstlicher Intelligenz und digitalen Innovationen vorschlagen und Handlungsempfehlungen geben“.
Das Gremium hat 16 Mitglieder aus den Fachrichtungen Medizin, Recht, Informatik, Statistik, Volks- und Betriebswirtschaft, Theologie, Ethik und Journalismus. Es handele sich um „ein wichtiges Expertengremium für den Fortschritt unserer Gesellschaft“, erklärte Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD). Die Digitalisierung solle den Menschen nützen. Um dies sicherzustellen, seien „klare Regeln“ nötig.
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