Ärzteschaft

Fehlermeldesystem in der Anästhesie verbessert Patientensicherheit

  • Dienstag, 7. Juni 2011

Hamburg/Nürnberg – 47 Kliniken in Deutschland nehmen bislang an dem anonymen Fehlermeldesystem CIRS-AINS der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) und des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten (BDA) teil.

Dieses sei ein wichtiger Baustein, um die Patientensicherheit in Deutschland zu verbessern, sagte Hugo Van Aken, Generalsekretär der DGAI und Direktor der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Münster. Mehr als 1.600 Berichte stünden allen Nutzern für ihre Recherche mittlerweile zur Verfügung.

Fachgesellschaft und Berufsverband betonten, sie unterstützten das aktuelle Vorhaben der Bundesregierung für mehr Patientenrechte. Im Rahmen ihrer 58. Jahrestagung machte die DGAI deutlich, dass sie es für wichtig hält, Patienten nach einem fehlerhaften Eingriff unbürokratisch und schnell zu ihrem Recht zu verhelfen.

In Deutschland behandelten Ärzte jährlich 17 Millionen Patienten im Krankenhaus. In fünf bis zehn Prozent der Fälle komme es dabei behandlungsbedingt zu unerwünschten Ereignissen.

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