Forschungsministerium will Anwendung neuer Technologien in der Pflege stärken
Berlin – Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will den Transfer von neuen Erkenntnissen aus der Wissenschaft in den Pflegealltag stärker unterstützen. Das hat Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) anlässlich der ersten Clusterkonferenz „Zukunft der Pflege“ in Oldenburg betont.
„Wir können menschliche Zuwendung und technologische Innovationen vereinen. Gerade in der Pflege sehen wir ein großes Potenzial, um mit innovativer Technik das Leben der Menschen zu verbessern“, sagte die Ministerin. Das gelte sowohl für die Pflegebedürftigen als auch für die Pflegenden. Pflegefachkräfte und pflegende Angehörige könnten so entlastet werden, die Lebensqualität von pflegebedürftigen Menschen verbessere sich, so Karliczek.
Die Clusterkonferenz „Zukunft der Pflege“ bringt Akteure aus Wissenschaft und Praxis zusammen, die die Zukunft der Pflege mitgestalten wollen. Noch bis morgen treffen sich dort rund 200 Teilnehmer, um sich über den Entwicklungsstand neuer Technologien und ihre Anwendungsmöglichkeiten zu informieren und auszutauschen.
Das BMBF unterstützt die Entwicklung und Erforschung neuer Pflegetechnologien. Im Mittelpunkt stehen Innovationen, die pflegebedürftigen Menschen helfen, professionelle Pflegekräfte und pflegende Angehörige entlasten und für eine verbesserte Intensiv- und Palliativpflege sorgen. Dafür hat das Ministerium im Jahr 2017 einen Cluster „Zukunft der Pflege“ gestartet. Bis zum Jahr 2022 stehen dafür 20 Millionen Euro zur Verfügung.
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