Vermischtes

Forschungsprojekt zu Medikamentenlieferung per Drohne

  • Mittwoch, 11. Februar 2026
Drohne Medikamente
Eine Drohne vom Typ Labfly zeigt während einer Präsentation den Abwurf von Medikamenten. /picture alliance, Sebastian Willnow

Dessau-Roßlau – Im Rahmen eines Forschungsprojektes wird in Dessau derzeit die Lieferung von Medikamenten per Drohne erprobt.

„Wir wollen einen Mehrwert für die Patienten, Angehörigen und Pflegekräfte schaffen“, sagte der Geschäftsführer von Labfly, Tim Fischer. Sein Unternehmen arbeitet seit 2019 an der Möglichkeit, Medikamente aus der Luft abzuwerfen, um so in Zukunft vor allem schwer kranke Patienten im ländlichen Raum medizinisch besser versorgen zu können.

Die Medikamente sollen laut Fischer über eine App bestellt werden können. In einer nahegelegenen Apotheke werden sie dann besorgt, verpackt und in die Drohne geladen. Insgesamt kann die Drohne rund ein Kilo Last transportieren. Aus zehn Meter Höhe wird das Paket dann an zuvor festgelegten Orten abgeworfen.

Die Drohne wird demnach von Berlin aus gesteuert. Im August vergangenen Jahres wurde im Anhalt-Hospiz in Dessau der erste Patient per Drohne beliefert. Seitdem gab es den Angaben nach 19 weitere Lieferungen und rund 80 Flüge, die vor allem der Forschung dienen.

dpa

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