Frauen übernehmen Schlüsselrolle im Gesundheitswesen
Berlin – Die Bedeutung von Frauen bei der Gesundheitsversorgung hat die parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU) betont. „Sie kümmern sich um die Gesundheit in der Familie, sie sind in der Mehrheit die pflegenden Familienangehörigen und sie stellen als Arbeitnehmerinnen einen großen Teil der Arbeitskräfte im Gesundheitssektor“, sagte sie auf dem sogenannten G7-Dialogforum für Frauen in Berlin.
Zu der Veranstaltung hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Frauen aus Politik und Zivilgesellschaft im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft nach Berlin eingeladen.
Rund sechs Millionen Menschen in Deutschland pflegen ihre Angehörigen zumindest teilweise selbst, zwei Drittel der Pflegenden sind Frauen. 67 Prozent der pflegenden Frauen fühlen sich stark oder sehr stark psychisch, 46 Prozent stark oder sehr stark körperlich belastet. „Es ist wichtig, diesen Frauen Wertschätzung und Unterstützung entgegenzubringen und ihren enormen Beitrag anzuerkennen“, so Widmann-Mauz.
Sie wies daraufhin, dass bereits das erste Pflegestärkungsgesetz die Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige ausgeweitet und flexibler gestaltet habe. „Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz, das aktuell vom Bundestag und Bundesrat beraten wird, wird die Unterstützung für die häusliche Pflege nochmals ausgeweitet, außerdem werden mehr pflegende Angehörige einen Anspruch auf Rentenversicherungsbeiträge erhalten als bisher“, sagte die Staatssekretärin.
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