Frühere Labortests können auf drohende Schwangerschaftsrisiken hinweisen

Stockholm – Ein erhöhter Blutdruck ist nicht der einzige medizinische Risikofaktor für eine drohende hypertensive Erkrankung in der Schwangerschaft. Eine bevölkerungsbasierte Kohortenstudie ermittelte gleich mehrere Laborparameter, die mit einem erhöhten Risiko für Hypertonie oder Präeklampsie verbunden waren (JAMA Network Open 2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.10037).
Hypertensive Schwangerschaftskomplikationen sind vermutlich die Folge einer gestörten Reaktion des mütterlichen Organismus auf die erhöhten physiologischen Anforderungen in der Schwangerschaft. Die wichtigsten Risikofaktoren sind ein höheres Alter der Frauen und bereits bestehende kardiometabolische Erkrankungen wie eine Hypertonie oder ein Typ-2-Diabetes.
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