Gastroenterologen stellen Hepatits-C-Leitfaden vor
Ulm – Auf einen neuen Leitfaden für das Behandlungs- und Nebenwirkungsmanagement der chronischen Hepatitis C hat der Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen (bng) hingewiesen. „Das Ziel der Therapie ist immer das dauerhafte Verschwinden der viralen Infektionsträger und damit verbunden die Ausheilung der chronischen Hepatitis“, erklärt der bng-Experte Stefan Mauss.
Er betonte, Ärzte stünden vor einer neuen Ära in der Therapie der chronischen HCV-Infektion vom Genotyp 1. Die Heilungschancen würden durch den Einsatz neuer antiviral wirkender Substanzen im Rahmen einer Triple-Therapie mit den bisher bereits üblichen Medikamenten deutlich erhöht und erreichten mit rund 75 Prozent das Niveau der erfolgreichen Virusbekämpfung bei der chronischen HCV-Infektion vom Genotyp 2- und 3.
„Der neue Leitfaden soll dem klinisch tätigen Arzt in Praxis und Klinik eine kompetente Hilfe bei seiner täglichen Arbeit mit Hepatitis-C-Patienten sein, die Grenzen seiner Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen und ihn zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit Hausärzten und Fachärzten in einem Therapienetzwerk motivieren“ so Mauss.
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