Gefährliche und harmlose Pilzarten erstaunlich ähnlich

Kiel/Plön – Harmlose Pilzarten, wie sie etwa im Boden vorkommen, und schädliche Arten, die im Körper von Säugetieren leben, unterscheidet genetisch erstaunlich wenig. Statt in ihrem Erbgut variieren sie viel mehr in der Effizienz, mit der sie genetische Informationen in bestimmte Proteine umwandeln.
Schädliche Pilze haben auf diese Weise eine Optimierungsstrategie für ihren Fettstoffwechsel entwickelt. Das berichtet eine Arbeitsgruppe der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und dem Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön (MPI-EvolBio) in der Fachzeitschrift Nature Communications (2026; DOI: 10.1038/s41467-026-68330-6).
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