Medizin

Gefährliche und harmlose Pilzarten erstaunlich ähnlich

  • Freitag, 13. März 2026
Der bodenlebende Pilz Apiotrichum porosum ist ein Beispiel für eine Art mit hohem pathogenen Potenzial: Er ist mit anderen schädlichen Pilzarten verwandt, ist resistent gegen bestimmte pilzhemmende Wirkstoffe und könnte sich daher in naher Zukunft zu einem menschlichen Krankheitserreger entwickeln. /Dr. Marco Guerreiro
Der bodenlebende Pilz Apiotrichum porosum ist ein Beispiel für eine Art mit hohem pathogenen Potenzial: Er ist mit anderen schädlichen Pilzarten verwandt, ist resistent gegen bestimmte pilzhemmende Wirkstoffe und könnte sich daher in naher Zukunft zu einem menschlichen Krankheitserreger entwickeln. /Dr. Marco Guerreiro

Kiel/Plön – Harmlose Pilzarten, wie sie etwa im Boden vorkommen, und schädliche Arten, die im Körper von Säugetieren leben, unterscheidet genetisch erstaunlich wenig. Statt in ihrem Erbgut variieren sie viel mehr in der Effizienz, mit der sie genetische Informationen in bestimmte Proteine umwandeln.

Schädliche Pilze haben auf diese Weise eine Optimierungsstrategie für ihren Fettstoffwechsel entwickelt. Das berichtet eine Arbeitsgruppe der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und dem Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön (MPI-EvolBio) in der Fachzeitschrift Nature Communications (2026; DOI: 10.1038/s41467-026-68330-6).

hil

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