Ausland

Gesundheitskosten zunehmendes Problem für Arbeitnehmer in den USA

  • Mittwoch, 22. Juli 2026
/hui_u, stock.adobe.com
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Washington – Fast jeder vierte Arbeitnehmer in den USA (24 Prozent) gibt an, in einem Job zu arbeiten, den er gerne kündigen würde, aber wegen der betrieblichen Krankenversicherung nicht aufgeben will.

Nach einer gestern veröffentlichten Erhebung des West Health-Gallup Center on Healthcare in America stieg der Anteil der Beschäftigten, die sich auf diese Weise geknebelt sehen, in den vergangenen Jahren stetig an, 2021 lag er noch bei 16 Prozent.

Etwa die Hälfte aller Befragten erklärte zudem, Probleme beim Bezahlen von medizinischen Leistungen zu haben. 51 Prozent äußerten die Sorge, ob sie sich die nötige Gesundheitsfürsorge im kommenden Jahr noch leisten könnten – laut dem Forschungsinstitut der gemeinnützigen Gary and Mary West Foundation der höchste Stand in fünf Jahren.

US-Arbeitnehmer mit medizinischen Schulden bleiben aus Angst vor Verlust ihrer Krankenversicherung doppelt so häufig in ungewollten Jobs. Der Umfrage zufolge sind dies 44 Prozent gegenüber 21 Prozent der Beschäftigten ohne gesundheitsbezogene Schulden.

Auch Personen, die im vergangenen Jahr einen Kredit aufnahmen, gaben häufiger an, an ihren Job gefesselt zu sein – 37 Prozent gegenüber 22 Prozent bei den Befragten ohne laufenden Kredit.

Über die Hälfte der Arbeitnehmer (53 Prozent) gab an, Gesundheitskosten stellten für sie eine tägliche große Belastung dar.

Für die Erhebung hatte das Institut Ende 2025 5.660 erwachsene US-Bürger durch das Meinungsforschungsinstitut Gallup befragen lassen; eine Untergruppe von 2.322 Personen fiel dabei in die Kategorie der Beschäftigten, die von der Krankenversicherung ihres Arbeitgebers abhängen.

kna

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