Gesundheitsministerin Huml will mehr Ärzte in Bayern ausbilden
München – Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) will mehr Ärzte im Freistaat ausbilden lassen. „Wir setzen dabei insbesondere auf den Ausbau der Medizinstudienplätze und eine Stärkung der Allgemeinmedizin in der Ausbildung“, erklärte Huml kürzlich. Dafür will sie mit dem Wissenschaftsministerium neue Anreize entwickeln.
Demnach sind an der neuen medizinischen Fakultät in Augsburg rund 252 Studienplätze geplant. Das seien bis 2020 an die 500 neu ausgebildeten Ärzte. Außerdem sollen die Studienplätze an den Universitäten Nürnberg-Erlangen und Bayreuth ausgebaut werden.
Huml will zudem, dass später mehr Mediziner als Hausarzt arbeiten sollen. „Wir müssen mehr Ärztinnen und Ärzte schon während ihres Studiums für eine Tätigkeit in der Allgemeinmedizin begeistern. Denn in den nächsten Jahren werden altersbedingt viele Hausärzte in den Ruhestand treten“, so die Ministerin.
Das Projekt „AKAdemie Dillingen“ solle deswegen auf die Regionen Eichstätt, Mühldorf am Inn und Erlangen-Nürnberg ausgeweitet werden, teilte das Gesundheitsministerium mit. Es unterstütze Nachwuchsmediziner bei der Aus- und Weiterbildung für eine Tätigkeit als Hausarzt in der Region.
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