GLP-1-Agonisten in der Frühschwangerschaft könnten Frühgeburten auslösen

Kopenhagen – Eine versehentliche Einnahme vom Liraglutid und Semaglutid in den Wochen unmittelbar vor oder zu Beginn einer Schwangerschaft war in einer Analyse dänischer Registerdaten mit einer Reihe von Schwangerschaftskomplikationen verbunden (Human Reproduction Open 2026; DOI: 10.1093/hropen/hoag015). Diese ließen sich allerdings bis auf ein erhöhtes Frühgeburtsrisiko bei Frauen mit Typ-2-Diabetes auf andere Risikofaktoren zurückführen.
GLP-1-Agonisten sind in der Schwangerschaft kontraindiziert. Grund sind Studienergebnisse an trächtigen Kaninchen und Javaneraffen, bei denen unter der Exposition gegenüber diesen Medikamenten eine leicht erhöhte Inzidenz fetaler Anomalien beobachtet wurde. Frauen im gebärfähigen Alter sollten deshalb Mittel zur Empfängnisverhütung benutzen, wenn ihnen GLP-1-Agonisten verschrieben werden.
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