Medizin

GLP-1-Medikamente könnten Zusatznutzen bei Schizophrenie haben

  • Freitag, 16. Oktober 2026
/moderngolf1984, stock.adobe.com
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Geelong – Menschen mit Schizophrenie und Typ-2-Diabetes müssen möglicherweise seltener wegen psychiatrischer Erkrankungen stationär oder in einer Notaufnahme behandelt werden, wenn sie GLP-1-basierte Medikamente erhalten. Darauf deutet eine neue Studie in The Lancet Psychiatry hin (2026; DOI: 10.1016/S2215-0366(26)00276-2).

Schizophrenie geht mit einem erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes einher. Dazu trägt auch die Behandlung mit Antipsychotika bei, die Gewichtszunahme und Insulinresistenz begünstigen können. GLP-1-Rezeptoragonisten werden bereits zur Behandlung des Typ-2-Diabetes eingesetzt. Ob sie neben ihren metabolischen Wirkungen auch positive Effekte auf die psychische Gesundheit haben, ist noch unklar.

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