Vermischtes

Grippewelle sorgte für höheren Krankenstand in Sachsen

  • Donnerstag, 7. März 2019
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Dresden – Die Grippe- und Erkältungswelle hat im vergangenen Jahr zu mehr Fehlzeiten der Beschäftigten in Sachsen gesorgt. Das geht aus einer Auswertung der Barmer hervor, die heute veröffentlicht wurde.

Demnach sind die Sachsen auch häufiger und länger krankgeschrieben als der durchschnittliche Bundesbürger. Der Krankenstand der Beschäftigten stieg im Freistaat im Vergleich zu 2017 leicht auf 5,4 Prozent an, bundesweit liegt der Wert bei 5,0 Prozent. Im Durchschnitt waren die Sachsen an 19,7 Tagen krankgeschrieben.

Am deutlichsten zugenommen haben laut Barmer Fehlzeiten durch Krankheiten des Atmungssystems. Hier registrierte die Krankenkasse einen Anstieg von 25 Fehltagen pro 100 Beschäftigte im Vergleich zu 2017.

Zwar sorgten Rückenbeschwerden nach wie vor für die meisten Fehlzeiten im Beruf, sagte der Landesgeschäftsführer der Barmer, Fabian Magerl. Die Fehltage seien innerhalb eines Jahres aber um 16 Tage gesunken.

„Hier scheinen die Maßnahmen von betrieblicher Gesundheitsförderung zu wirken. Auch das Bewusstsein eines jeden Einzelnen, mehr Bewegung in den persönlichen Alltag zu integrieren, wächst“, erläuterte Magerl.

dpa

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