Häufiger Cannabiskonsum als mögliche Ursache für schwere Epilepsie auf dem Prüfstand

St. Louis – Cannabis, das viele Epilepsie-Erkrankte für die Anfallskontrolle einsetzen, könnte bei einem regelmäßigen Konsum mit hohem Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) eine gegensätzliche Wirkung haben, wie eine aktuelle Studie zeigt (Epilepsia 2026; DOI: 10.1002/epi.70456).
Einzelfallberichte, Fallserien und klinische Studien deuten darauf hin, dass Cannabis zumindest bei einem Teil der Erkrankten die Zahl der epileptischen Anfälle senken kann. Präparate mit dem nicht-psychoaktiven Bestandteil Cannabidiol sind zur Behandlung von 3 seltenen Epilepsieformen – Dravet- und Lennox-Gastaut-Syndrom sowie Tuberöse Sklerose – zugelassen.
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