Häufiger kognitive Entwicklungsstörungen bei Kindern mit Ernährungsstörung

Oslo – Vermeidend-restriktive Ernährungsstörungen bei Kindern sind in den westlichen Industrieländern häufiger als angenommen und mit einem erhöhten Risiko für Entwicklungsstörungen verbunden. Das berichtet eine internationale Arbeitsgruppe um Ludvig Daae Björndal von der Universität Oslo im Fachmagazin JAMA Pediatrics (2025; DOI: 10.1001/jamapediatrics.2025.4786).
Vermeidend-restriktives Essverhalten ist durch eine sehr begrenzte Lebensmittelauswahl oder geringe Nahrungsaufnahme gekennzeichnet. Die Diagnose Avoidant/Restrictive Food Intake Disorder (Vermeidend-restriktive Nahrungsaufnahmestörung, ARFID) kennzeichnet klinisch relevante Essstörungen, die nicht durch Gewichts- oder Figurängste bedingt sind und zu einer Einschränkung wichtiger Lebensbereiche führen. Genauere Daten zur Prävalenz und den Folgen der Störung fehlen laut der Arbeitsgruppe.
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