Helios und Debeka bieten betriebliche Zusatzversicherung an

Berlin – Der private Krankenhausträger Helios Kliniken GmbH und der private Krankenversicherer Debeka bieten seit heute gemeinsam eine betriebliche Krankenzusatzversicherung an. Das erklärten beide Unternehmen vor Journalisten in Berlin. Künftig können Unternehmen demnach für ihre Mitarbeiter die Zusatzversicherung „Heliosplus“ abschließen, die einzeln oder kombiniert ein Ein- beziehungsweise ein Zweibettzimmer und eine Chefarztbehandlung in einem Helios-Krankenhaus sowie eine Basis-Check-Up-Untersuchung in zweijährigem Rhythmus beinhaltet.
Jeder Arbeitnehmer, für den diese Zusatzversicherung abgeschlossen wurde, sei darüber hinaus automatisch Mitglied in dem neu gegründeten „Helios Club“, erklärte der Vorsitzende der Helios-Geschäftsführung Francesco de Meo. Dieser werde seinen Mitglieder über das Thema Gesundheit informieren sowie ihnen und ihren Arbeitgebern Präventionsleistungen wie ein Gesundheitscoaching oder Aufenthalte in den „Helios Prevention Centern“ anbieten.
Helios und Debeka beträten mit ihrer Kooperation im Bereich der betrieblichen Krankenversicherung Neuland, erklärte der Abteilungsleiter Betrieb der Debeka Versicherung Paul Stein.
Der teilnehmende Arbeitnehmer erhalte dabei über den Vertrag zur betrieblichen Krankenversicherung den Status eines Privatpatienten – unabhängig von seinem Gesundheitszustand. Mit einem solchen Angebot könnten Unternehmen in Zeiten eines zunehmenden Fachkräftemangels ihre Attraktivität für Arbeitnehmer steigern, meinte Stein.
Er könne sich auch vorstellen, weitere Krankenhausträger als Partner in das Konzept mit einzubeziehen, erklärte de Meo. In diesem Zusammenhang würden derzeit Gespräche mit der Rhön Klinikum AG geführt, die gut vorankämen.
„Ich gehe davon aus, dass sie in Kürze zu einem positiven Abschluss kommen“, sagte de Meo und betonte, dass es dabei nur um die Zusammenarbeit im Bereich der betrieblichen Krankenzusatzversicherung gehe. Im vergangenen Jahr war der Gesundheitskonzern Fresenius, zu dem die Helios Kliniken gehören, mit dem Versuch gescheitert, die Rhön Klinikum AG zu übernehmen.
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