Herpes-Enzephalitis: Früher Einsatz von Dexamethason könnte Wirkung von Aciclovir verstärken

Liverpool – Eine adjuvante Therapie mit Dexamethason zusätzlich zu Aciclovir hat in einer randomisierten Studie die Erholung von einer durch Herpes-simplex-Viren (HSV) verursachten Enzephalitis zwar nicht verbessert (Lancet Neurology 2026; DOI: 10.1016/S1474-4422(25)00454-5). Die Behandlung hat sich jedoch den Ergebnissen zufolge als sicher erwiesen. Eine Sensitivitätsanalyse deutet weiterhin auf einen möglichen Zusatznutzen bei einem frühzeitigen Einsatz hin.
Eine HSV-Enzephalitis endete früher unbehandelt in mindestens 70 % der Fälle tödlich. Unter einer Behandlung mit Aciclovir überleben heute etwa 9 von 10 Patientinnen und Patienten. Fast die Hälfte erleidet allerdings bleibende zumeist kognitive Schäden. Nur etwa 20 % gelingt die Rückkehr ins Arbeitsleben.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Exklusive Inhalte lesen
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: