Hilfswerke fordern mehr Augenärzte in Entwicklungsländern
Berlin – Zum Welttag des Sehens am Donnerstag haben die Christoffel-Blindenmission (CBM) und das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit (DKVB) mehr Augenärzte in Entwicklungsländern gefordert. Blinde und Sehbehinderte würden dort nicht ausreichend versorgt, teilten die Hilfswerke heute in Berlin mit.
So sei in Malawi etwa ein Augenarzt für 1,4 Millionen Menschen zuständig, während in Deutschland ein Augenarzt durchschnittlich nicht mehr als 20.000 potenzielle Patienten habe. Deshalb müssten lokale Fachkräfte besser ausgebildet werden.
Vom 8. bis zum 15. Oktober findet die bundesweite „Woche des Sehens“ statt. Getragen wird die seit 2002 organisierte Aufklärungskampagne unter anderem von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband und dem Berufsverband der Augenärzte.
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