Immuntherapie könnte Lungenfibrose bei rheumatischen Erkrankungen rückgängig machen

Heidelberg/Boston – Die Blockade des Immun-Checkpoints NKG2A hat in präklinischen Modellen zur Rückbildung einer Lungenfibrose geführt. Der Ansatz stellt natürliche Killerzellen wieder her und hemmt Fibroblasten, wie eine internationale Arbeitsgruppe um Wolfgang Merkt vom Universitätsklinikum Heidelberg in Science Translational Medicine (2026; DOI: 10.1126/scitranslmed.adq5442) berichtet.
Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh) bewertet die Ergebnisse als wichtigen Impuls für die rheumatologische Forschung. Lungenfibrosen zählen zu den schwerwiegendsten Komplikationen entzündlich-rheumatischer Erkrankungen wie der systemischen Sklerose und der rheumatoiden Arthritis.
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