Influenza: Chemoprophylaxe kann Epidemien in Pflegeheimen begrenzen

Providence – Eine Chemoprophylaxe kann die Ausbreitung einer Influenza in Pflegeheimen begrenzen, wenn damit innerhalb von 2 Tagen bei mindestens 70 % der Bewohnenden begonnen wird. Studienergebnissen zufolge ist Rückgang der Hospitalisierungen möglich (JAMA Internal Medicine 2026; DOI: 10.1001/jamainternmed.2026.0401). Ein Einfluss auf die Sterberate ließ sich aber nicht nachweisen.
Eine Influenza kann sich in Pflegeheimen schnell ausbreiten, selbst wenn die Betroffenen ihre Einzelzimmer nicht verlassen. Überträger der Viren ist häufig das Personal, das sich in der Regel um mehrere Bewohner kümmert. Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und die Infectious Diseases Society of America (IDSA) empfehlen eine sofortige Postexpositionsprophylaxe, die in der Regel mit dem oral verfügbaren Oseltamivir erfolgt.
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