Innovationsfonds: Auswahl des Expertenbeirats hat begonnen
Berlin – Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat das Berufungsverfahren für die zehn Mitglieder des Expertenbeirates begonnen, der an der Förderung neuer Versorgungsformen und der Versorgungsforschung durch den Innovationsfonds mitwirken soll. Vorschläge sollen bis Mitte Oktober vorliegen, auswählen will das BMG die Fachleute bis Ende des Jahres.
„Vorschlagsberechtigt sind insbesondere der GKV-Spitzenverband, die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die Patientenvertretung im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) sowie Wissenschaftsverbände wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft oder das Deutsche Netzwerk Versorgungsforschung“, heißt es in der Mitteilung. Der neue Beirat soll die Arbeit des Innovationsausschusses mit wissenschaftlichem und versorgungspraktischem Sachverstand unterstützen.
Mit Hilfe des Innovationsfonds sollen in den Jahren 2016 bis 2019 neue Versorgungsformen und die Versorgungsforschung mit jährlich 300 Millionen Euro gefördert werden. Für die Umsetzung wird beim G-BA ein Innovationsausschuss eingerichtet. Der G-BA-Vorsitzende, Josef Hecken, hatte vor kurzem angekündigt, man wolle die Förderung mit Hochdruck vorantreiben und bereits Ende Dezember die erste Förderzusage öffentlich bekannt geben.
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