Interventionsprogramm zur Erhöhung der Trinkmenge hilft wohl nicht gegen Harnsteinrezidive

Saint Louis – Patientinnen und Patienten mit Harnsteinen profitieren wohl nicht von einem verhaltensbezogenen Interventionsprogramm, das die Flüssigkeitsaufnahme fördern soll. Während einer 2-jährigen Nachbeobachtungszeit konnte dadurch die Rate wiederkehrender Steinereignisse nicht reduziert werden, berichtet das Team um Alana C Desai, Washington University in St Louis, in der Fachzeitschrift Lancet (2026; DOI: 10.1016/S0140-6736(25)02637-6).
Allerdings erhöhte die Intervention im Vergleich zur leitlinienbasierten Versorgung das Urinvolumen leicht. Leitlinien empfehlen eine hohe Flüssigkeitsaufnahme für die Sekundärprävention von Harnsteinen – so auch die deutsche S2k-Leitlinie (in Überarbeitung, gültig bis Mai 2024). Dort heißt es: „Eine ausreichende Harndilution ist die wichtigste allgemeine Maßnahme zur Steinrezidivprophylaxe. Eine Steigerung der Trinkmenge verbessert die Dilution und senkt so die Konzentration lithogener Substanzen im Urin.“
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