IQWiG stellt neues Methodenpapier zur Diskussion
Köln – Einen Teilschritt seiner neuen sogenannten Allgemeinen Methoden hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) veröffentlicht und zur Diskussion freigegeben. Die Allgemeinen Methoden fassen die wissenschaftlichen Standards zusammen, nach denen das Institut Nutzen und Schaden von medizinischen Maßnahmen bewertet.
In der Vergangenheit hatte das Institut sein Methodenpapier schon mehrfach überarbeitet und öffentlich diskutiert. Das im Augenblick noch aktuelle Papier „Methoden 4.0“ überarbeitet das IQWigG jetzt in Teilschritten. In der neuen jetzt zur Diskussion stehenden Fassung geht es um das Kapitel drei „Nutzenbewertung“ und um Kapitel sieben „Informationsbewertung“.
Im Abschnitt zur frühen Nutzenbewertung hat das IQWiG nun genauer beschrieben, wie das Ausmaß eines Zusatznutzens genauer operationalisiert werden soll. Ein neuer Anhang beschreibt die zugrundeliegende Methodik ausführlich. Im Kapitel sieben zur Informationsbewertung haben sich Änderungen unter anderem für die Bewertung von Meta-Analysen ergeben.
Die Version 4.0 der Allgemeinen Methoden zur Nutzenbewertung hatte das Institut im September 2011 veröffentlicht. Die jetzt vorliegende Aktualisierung von Teilen des Papiers können interessierte Personen und Institutionen bis zum 22. Mai 2013 schriftliche kommentieren. Das IQWiG wird die Stellungnahmen sichten und die entsprechenden Abschnitte gegebenenfalls überarbeiten. Sie erscheinen dann auf den Internetseiten des Instituts als Version 4.1.
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