Italiener können sich in Sommerferien auch an Urlaubsorten impfen lassen

Rom – Die italienische Regierung hat eine Lösung für ein riesiges logistisches Problem für ihre Coronaimpfkampagne gefunden: In den langen Sommerferien im Juli und August, die viele Italiener in ihren Heimatregionen verbringen, dürfen sich die Menschen ihre zweite Impfdosis nun auch an ihrem Urlaubsort abholen.
In Italien sind die Regionen für das Gesundheitswesen zuständig. Nach langen Verhandlungen mit der Regierung in Rom verkündete der für die Impfkampagne zuständige General Francesco Figliuolo nun eine Einigung: Menschen, bei denen der zweite Impftermin ansteht und die sich für eine längere Zeit nicht an ihrem Wohnort aufhalten, können sich demnach an ihrem Urlaubsort impfen lassen, wenn sie sich vorab bei der zuständigen Gesundheitsbehörde melden.
Die Regierung in Rom und die Regionalregierungen müssen die Einigung noch offiziell abnicken. Die norditalienischen Regionen Piemont und Ligurien haben das Abkommen schon unterzeichnet.
Vorsorglich hatten viele Italiener ihre Impftermine aber ohnehin schon so gelegt, dass die zweite Dosis nicht in die Sommerferien fällt.
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: