Jenoptik investiert verstärkt ins Kerngeschäft
Weimar – Der Jenoptik-Konzern besinnt sich seiner Wurzeln. Vorstandschef Stefan Traeger kündigte heute auf der Aktionärsversammlung des TecDax-Unternehmens in Weimar „eine stärkere Konzentration auf das an, was wir wirklich gut können“.
Das seien Optik und Optoelektronik mit Lasern, Sensoren und optischen Messsystemen für die Industrie, die Medizintechnik sowie die Verkehrsüberwachung. In diese Bereiche solle verstärkt investiert werden. Das Militärtechnikgeschäft werde künftig unter einer eigenen Marke firmieren, bekräftigte Traeger.
Finanzvorstand Hans-Dieter Schumacher verteidigte die geplante Dividendenzahlung von 0,30 Euro pro Aktie. Es würden 17,2 Millionen Euro und damit 24 Prozent vom Gewinn ausgeschüttet. Nach Meinung des Vorstandes wird so eine Balance zwischen der Erfolgsbeteiligung der Aktionäre und der weiteren Wachstumsfinanzierung des Jenaer Konzerns gewahrt.
Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger verlangte dagegen, dass 40 bis 60 Prozent des Gewinns an die Aktionäre fließen. Über beide Anträge müssen die Anteilseigner zum Abschluss der Hauptversammlung entscheiden.
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