Johnson & Johnson: Impfstoff in Italien für Menschen über 60 Jahre

Rom – Italien wird den Coronaimpfstoff von Johnson & Johnson vornehmlich an Menschen im Alter von mehr als 60 Jahren verabreichen.
Wie die italienischen Gesundheitsbehörden gestern mitteilten, wird der Impfstoff nach der positiven Risikobewertung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) nun „definitiv“ als sicher eingestuft.
Er solle wegen vereinzelter schwerer Nebenwirkungen bei jüngeren Geimpften aber hauptsächlich an Ältere und Risikopatienten verimpft werden. Auch der Coronaimpfstoff von Astrazeneca wird in Italien nur an Menschen im Alter von mehr als 60 Jahren verabreicht.
Die EMA hatte gestern mitgeteilt, trotz Berichten über Hirnvenenthrombosen grundsätzlich an ihrer positiven Risikobewertung des Coronaimpfstoffs von Johnson & Johnson festzuhalten.
Es gebe zwar „eine mögliche Verbindung“ zwischen dem Vakzin und dem vereinzelten Auftreten von Hirnvenenthrombosen, erklärte die EMA. Der Nutzen des Impfstoffes des US-Unternehmens überwiege aber die Risiken.
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