Kardiometabolische Risiken mittels MRT womöglich abschätzbar

München/Freiburg – Eine Magnetresonanztomografie (MRT), die aus anderen Gründen durchgeführt wurde, könnte künftig genutzt werden, um kardiometabolische Risiken abzuschätzen. Ein möglicher Marker ist nach einer Analyse der NAKO-Gesundheitsstudie der Fettanteil in der paraspinalen Muskulatur (Radiology 2026; DOI: 10.1148/radiol.251347). Eine weitere Studie hat die notwendigen Normalwerte ermittelt (Radiology 2026; DOI: 10.1148/radiol.251939).
Obwohl die Bedeutung von Blutdruck, Blutzucker und Blutfetten für die Gesundheit seit langem bekannt ist, wissen viele Erwachsene nicht, dass ihre Werte erhöht sind. Von 11.348 Teilnehmenden der deutschen NAKO-Gesundheitsstudie, die sich im Alter von median 43 Jahren gesund fühlten, hatten 16,2 % einen erhöhten Blutdruck, 9,5 % einen abnormalen Blutzucker und 45,9 % ungünstige Lipidwerte.
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