Kardiovaskuläre Risiken bei Brustkrebstherapien von Anfang an berücksichtigen

Dallas – Immer mehr Frauen überleben Brustkrebs langfristig. Damit gewinnen Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Spätfolgen der Behandlung an Bedeutung. Ein Review in JAMA Cardiology gibt einen Überblick über die kardiovaskulären Risiken moderner Brustkrebstherapien und Strategien zu deren Prävention und Überwachung (2026; DOI: 10.1001/jamacardio.2026.2546).
Zur systemischen Behandlung von Brustkrebs steht mittlerweile ein breites Spektrum an Medikamenten zur Verfügung. Für viele dieser Therapien wurden kardiotoxische Effekte beschrieben. Dazu zählen unter anderem Anthrazykline, ERRB2 (HER2)-gerichtete Therapien, endokrine Therapien, zielgerichtete Therapien wie CDK4/6-Inhibitoren sowie Immuntherapien. Aber auch eine Bestrahlung der Brust kann das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse langfristig erhöhen.
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