Karzinom der Nagelwurzel nach UV-Maniküre

Leipzig – Persistierende Nagelveränderungen nach kosmetischen Eingriffen sollten frühzeitig histologisch abgeklärt werden. Darauf weist ein Fallbericht hin, der auf der Fachtagung „Dermatologie kompakt + praxisnah (KoPra) 2026“ vorgestellt wurde. Beschrieben wird ein HPV-induziertes Bowen-Karzinom der Nagelmatrix nach vorangegangener UV-Lack-Maniküre mit Shellac.
Wie ein Team um Lisa Zieringer von der Hautklinik des Uniklinikums Erlangen auf einem E-Poster (P028) beschreibt, stellte sich die 45-jährige Patientin im November 2024 mit einer seit Jahren bestehenden, verrukösen Hautveränderung am lateralen Nagelwall des linken Mittelfingers vor. Die Läsion war erstmals 2020 nach einer UV-Lack-Maniküre aufgetreten. Die übrigen Nägel waren klinisch unauffällig.
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