Kataraktoperation nach Vitrektomie geht häufiger mit Makulaödem einher

Miami – Zwar ist die moderne Kataraktchirurgie bei der Wiederherstellung des Sehvermögens äußerst erfolgreich, doch unter den postoperativen Komplikationen ist das zystoide Makulaödem (CME) nach wie vor eine der Hauptursachen für suboptimale Sehergebnisse; es tritt in 0,8 % bis 5,1 % der Routinefälle auf.
Wie eine US-amerikanische Forschungsgruppe jetzt in JAMA Ophthalmology (2026; DOI: 10.1001/jamaophthalmol.2026.2767) berichtet, tritt diese Komplikation bei Menschen, die sich früher einer Operation an den hinteren Augenabschnitten – einer pars plana-Vitrektomie – unterzogen hatten, etwa 3-mal häufiger auf als bei Personen ohne diese Intervention in der Anamnese.
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