Kein erhöhtes Risiko durch Anti-VEGF-Behandlung bei Schlaganfall oder Herzinfarkt

Boston – Seit der Einführung von in den Glaskörper des Auges injizierten Anti-VEGF-Medikamenten zur Behandlung von Netzhauterkrankungen gibt es Bedenken hinsichtlich der systemischen Sicherheit. Das gilt insbesondere im Hinblick auf kardiovaskuläre Ereignisse (CVE). Es besteht die Sorge, dass eine Anti-VEGF-Behandlung kurz vor oder kurz nach einem akuten Schlaganfall oder Herzinfarkt (MI) das Sterberisiko und die Krankheitsschwere erhöht.
Eine amerikanische Forschungsgruppe hat nun untersucht, ob das wirklich so ist. In JAMA Ophthalmology (2026; DOI: 10.1001/jamaophthalmol.2026.0460) schreibt sie, dass „eine peri-CVE-Anti-VEGF-Therapie nicht mit Schäden verbunden ist und ohne Änderung des Zeitpunkts oder der Wirkstoffauswahl fortgesetzt werden kann“.
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