Keine Belege für Wettbewerbsvorteile von trans Athletinnen gefunden

Sao Paulo – Viele Sportverbände schließen trans Frauen pauschal von sportlichen Wettkämpfen der Frauen aus. Als Begründung dafür heißt es häufig, Nachwirkungen der früheren physiologischen Testosteronexposition verschafften trans Frauen eine körperliche Überlegenheit und somit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber cis Frauen. Eine Metaanalyse fand – allerdings auf einer wenig soliden Datenbasis (Stand August 2025) – keine Hinweise, die diese Annahme stützen würden (Br J Sports Med 2026; DOI: 10.1136/bjsports-2025-110239).
Die Forschenden der Universität Sao Paolo berücksichtigten in ihrem Review 52 überwiegend nicht-kontrollierte Studien, die die Körperzusammensetzung oder die körperliche Fitness von trans Personen entweder mit der von cis Personen oder mit der Fitness vor Beginn einer geschlechtsangleichenden Hormontherapie verglichen. An den Studien hatten insgesamt 2.943 trans Frauen, 2.309 trans Männer, 568 cis Frauen und 665 cis Männer teilgenommen. 45 der Studien schlossen Erwachsene ein und 7 Studien Jugendliche ab 14 Jahren.
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