Kokainabhängigkeit: Psilocybin fördert Abstinenz in Pilotstudie

Birmingham – Die einmalige Gabe von Psilocybin kann offenbar auch bei Menschen mit einer Kokainabhängigkeit, die bisher als kaum therapierbar eingestuft wird, die Erfolgschancen einer kognitiven Verhaltenstherapie verbessern. Das legen die Ergebnisse einer Pilotstudie nahe, über die in JAMA Network Open berichtet wird (2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.11029).
Durch die Hemmung der Wiederaufnahme von Dopamin aus dem synaptischen Spalt hat Kokain eine direkte Wirkung auf das Belohnungszentrum im Gehirn. Das Abhängigkeitspotenzial ist deshalb besonders hoch und die Therapierbarkeit begrenzt.
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