Medizin

Kontroverse um Kombinationstherapien bei rheumatischen Erkrankungen

  • Freitag, 12. Juni 2026
Rheumatische Autoimmunerkrankungen stellen eine heterogene Gruppe von Erkrankungen dar, die durch chronische systemische Entzündungen gekennzeichnet sind, welche in erster Linie das Muskel-Skelett-System betreffen. /freshidea, stock.adobe.com
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London – Sollten bei rheumatischen Erkrankungen mehrere zielgerichtete Therapien gleichzeitig eingesetzt werden? Diese Frage stand beim europäischen Rheumatologiekongress (EULAR) im Mittelpunkt einer Pro-und-Kontra-Debatte. Befürworter sehen darin eine Chance für Personen mit unzureichendem Ansprechen auf die konventionelle Therapie. Kritiker verweisen auf begrenzte Evidenz und mögliche Sicherheitsrisiken.

Zu Beginn der Debatte zeigte sich die Zuhörerschaft der Idee gegenüber aufgeschlossen. In einer Abstimmung sprachen sich anfangs 72 % der anwesenden Rheumatologinnen und Rheumatologen dafür aus, dass Kombinationstherapien einen Stellenwert in der klinischen Praxis haben sollten.

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