Krebsgesellschaft zertifiziert Frankfurter Lungenkrebszentrum
Frankfurt – Die Deutsche Krebsgesellschaft hat das Frankfurter Universitäre Lungenkrebszentrum zertifiziert. Darin arbeiten Ärzte aus dem Universitätsklinikum und dem St. Elisabethen-Krankenhaus zusammen. Das Zertifikat bestätigt: In beiden Kliniken werden die Patienten nach einheitlichen Regeln und Leitlinien behandelt, die höchsten Ansprüchen genügen. Frankfurt gehört zu den größten Lungenkrebszentren in Deutschland und ist der einzige zertifizierte Standort in Hessen.
„Die Versorgung von Patienten mit einem Lungenkarzinom kann auf Spitzenniveau nicht mehr allein von einem Spezialisten sichergestellt werden, sondern ist nur in einem multiprofessionellen und interdisziplinären Team zu gewährleisten“, sagte TOF Wagner, Leiter des Universitären Lungenkrebszentrums Frankfurt.
Das Zertifizierungssystem der Deutschen Krebsgesellschaft verfolgt das Ziel, diese interdisziplinäre Betreuung in jeder Phase der Erkrankung zu sichern. Dafür müssen die Kliniken an einem Zertifizierungsverfahren teilnehmen und im Anschluss jährlich bei einer Begutachtung nachweisen, dass sie die fachlichen Anforderungen erfüllen und zudem über ein etabliertes Qualitätsmanagementsystem verfügen.
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: