Kritik an finanzieller Förderung für Forschung an Föten
Washington – Die US-Bischofskonferenz hat sich erneut gegen eine mit Steuermitteln finanzierte Forschung an abgetriebenen Föten in den USA ausgesprochen. „Die Forschung mit fetalem Gewebe abgetriebener Säuglinge ist unethisch“, erklärte der Vize-Direktor des US-Bischofssekretariats für Lebensschutzfragen, Greg Schleppenbach.
Zuvor hatte das US-Gesundheitsministerium angekündigt, man suche nach alternativen Forschungswegen. Bis dahin sei fetales Gewebe immer noch die „Hauptstütze“ für Wissenschaftler, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und Medikamente gegen Krankheiten zu entwickeln.
Im September hatte das Ministerium zunächst einen Vertrag der Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde aufgehoben, um die bundesfinanzierte Forschung mit Föten zu überprüfen. Dies hatte der damalige Vorsitzende für Pro-Life-Angelegenheiten in der US-Bischofskonferenz, Kardinal Timothy Dolan, als „ersten Schritt“ begrüßt.
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