Ärzteschaft

Landesärztekammer bringt Arzneimittel für ukrainische Kliniken auf den Weg

  • Dienstag, 7. März 2023
/wladimir1804, stock.adobe.com
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Frankfurt – Einen Transport von Arzneimitteln für die Ukraine hat heute die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) auf den Weg gebracht.

„Die bewaffnete Aggression Putin-Russlands in der Ukraine ist uns täglich vor Augen; insbesondere der Fokus der Angriffe auf die ukrainische Zivilbevölkerung macht anhaltende medizinische Hilfe notwendig“, betonte der hessische Ärztekammerpräsident Edgar Pinkowski.

Im Vorfeld der Aktion hatte die LÄKH Kontakt mit dem Weltärztebund (WMA) und dem Ständigen Ausschuss der Ärztinnen und Ärzte der Europäischen Union (CPME) aufgenommen, die mit weiteren Organisationen den „Ukraine Medical Help Fund“ (UMHF) ins Leben gerufen haben.

Ziel des UMHF ist es, in Kooperation mit dem ukrainischen Ärzteverband und weiteren Partnern Arzneimittel und medizinische Güter in die Ukraine zu schicken und den Kliniken zukommen zu lassen.

Aus diesem Fonds erhielt die Landesärztekammer einen Betrag von über 113.000 Euro, der konkret für den Bedarf von drei Krankenhäusern vorgesehen ist. Zwei der Einrichtungen befinden sich laut der Mitteilung in Odessa, eine in Kiew.

Zur Bereitstellung der Medikamente arbeitete die LÄKH eng mit dem Universitätsklinikum Frankfurt (KGU) zusammen. Der Transfer zu den ukrainischen Einrichtungen soll nun über die hier für dieses Projekt unent­geltlich arbeitende Hilfsorganisation Hope for Ukraine erfolgen.

EB

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