Langjähriger Cannabiskonsum ist mit reduzierter kortikaler Dicke im Frontalhirn assoziiert

Prag – Menschen, die über viele Jahre regelmäßig Cannabis konsumieren, weisen strukturelle Veränderungen im präfrontalen Kortex auf. Das zeigt eine Bildgebungsstudie, deren Ergebnisse beim 34. Europäischen Kongress für Psychiatrie (European Congress of Psychiatry, EPA) in Prag präsentiert wurden (Abstract Nr. O065). Die Veränderungen fanden sich vor allem in einer für exekutive Funktionen relevanten Region.
Cannabis gilt in der öffentlichen Wahrnehmung oft als vergleichsweise risikoarmes Rauschmittel. Strukturelle MRT-Studien lieferten bislang uneinheitliche Befunde – einige zeigten Hinweise auf Volumenveränderungen im Hippocampus oder im Orbitofrontalkortex.
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