Leicht rückläufige Patientenzahl in Thüringens Kliniken

Erfurt – Die Patientenzahlen der Krankenhäuser sind in Thüringen nach Jahren des Anstiegs 2017 leicht gesunken. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes von heute behandelten die Kliniken rund 593.800 Menschen vollstationär, das waren 0,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Patienten blieben im Schnitt 7,7 Tage in der Klinik.
Etwa jeder sechste Patient – rund 92.400 Menschen insgesamt – kam wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie zu hohem Blutdruck oder Herzinfarkt ins Krankenhaus. Damit waren diese Diagnosen häufigste Gründe für einen Klinikaufenthalt. An zweiter Stelle rangierten gut- und bösartige Tumorerkrankungen (rund 63.000), davon knapp 52.000 Krebsfälle.
Mehr als die Hälfte der entlassenen Klinikpatienten war älter als 60 Jahre, etwa jeder fünfte älter als 75 Jahre. In Thüringen gibt es rund 40 Krankenhäuser. Klinikbehandlungen sind für die Krankenkassen größter Ausgabenposten.
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: