Luftschadstoffe: Auch kurzfristige Auswirkungen sorgen womöglich für Todesfälle

Barcelona – Die kurzzeitige Belastung durch Luftschadstoffe ist mit rund 146.500 vorzeitigen Todesfällen in Europa verantwortlich verbunden. Das Forschungsteam des Barcelona Institute for Global Health (ISGLOBAL) fordert bessere Frühwarnsysteme, um die Bevölkerung vor den gesundheitlichen Auswirkungen der Luftverschmutzung zu schützen (Nature Health 2026, DOI: 10.1038/s44360-026-00124-y).
Laut der Arbeitsgruppe belasten Luftschadstoffe die Gesundheit nicht nur langfristig – auch eine kurzfristige Exposition könne akute physiologische Reaktionen auslösen, zum Beispiel Entzündungen, ein Ungleichgewicht des autonomen Nervensystems und eine erhöhte Blutgerinnung, die das Sterberisiko in den folgenden Tagen erhöhten.
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