Lupus erythematodes: Bluttest kann Wirkung von Anifrolumab auf der Haut voraussagen

Boston – Die Anzahl der CD14-positiven Monozyten, die aufgrund der Expression des Oberflächenmarkers SIGLEC-1 (Sialoadhesin) mit der Durchflusszytometrie im Blut messbar ist, könnte anzeigen, ob eine Behandlung mit dem Antikörper Anifrolumab wirksam ist. Darauf deuten die Ergebnisse einer prospektiven Pilotstudie hin (JAMA Dermatology 2026; DOI: 10.1001/jamadermatol.2025.5920).
Anifrolumab wurde 2022 zur Add-on-Behandlung des systemischen Lupus erythematodes (SLE) zugelassen. Der Antikörper verhindert, dass Typ-1-Interferone am Interferon-Alpha-Rezeptor binden. Dadurch wird eine entzündungsfördernde Signalkaskade gestoppt, die bei vielen Patientinnen und Patienten an der Pathogenese des SLE beteiligt ist – allerdings nicht bei allen im Vordergrund steht. Anifrolumab hat in der Phase-3-Studie TULIP-2 als Add-on-Therapie nur bei etwa der Hälfte der Betroffenen eine gute Wirkung erzielt.
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