Lynch-Syndrom: KI verbessert Adenomdetektion bei Vorsorgekoloskopie nicht

Hamburg – Bei Menschen mit Lynch-Syndrom verbessert eine KI-gestützte Koloskopie die Adenomdetektion gegenüber einer hochwertigen Standard-Endoskopie offenbar nicht. Zwei auf dem Kongress Viszeralmedizin 2026 vorgestellte Studien legen nahe, dass KI bei einem bereits hohen Qualitätsniveau der Untersuchung nur wenig zusätzlichen Nutzen bringt.
Beim Lynch-Syndrom besteht ein erhöhtes Risiko für kolorektale Karzinome. Betroffene werden deshalb regelmäßig koloskopisch untersucht. KI-gestützte Systeme zur Polypendetektion (CADe) sollen dabei helfen, Adenome während der Koloskopie zu erkennen.
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